(Gustavo Fijalkow)

2004 bis 2014 Produktionsleitung und Organisation / Tourmanagement

Der gebürtige Argentinier lernte in jungen Jahren israelische Volkstänze. Zum zeitgenössichen Tänzer wurde er an der Taller del Teatro San Martín (Argentinien), der Folkwang Hochschule (Deutschland) und der Rotterdamse Dansacademie (Niederlande) ausgebildet. Vom puren Tanz ausgehend, entwickelte er sich als Performer über das experimentelle Jugendtheater bis hin zur site-spezifischen, multimedialen Performance und arbeitete an Staatstheatern und in free-lance Projekten in Argentinien, den Niederlanden, Österreich und Deutschland.Als Tanzdozent unterrichtete er u.a. Jugendliche in strukturschwachen Gebieten in NRW und deutschlandweit israelische Volkstänze für Erwachsene.

Für das JJDC konzipierte Gustavo Fijalkow das Künste und Community Identitätsprojekt Uhrsprung, welches von 2007 bis 2008 in ganz Deutschland aufgeführt wurde. Für das Kölner Festival TANZhautnah war er langjähriger Berater der Jury.

Von 2004 bis 2014 war er Creative Producer und Produktionsleiter der DIN A 13 tanzcompany. Zusammen mit Gerda König hat er Projekte in Südostasien, Lateinamerika und Afrika konzipiert und verantwortlich durchgeführt.In Rahmen dieser Projekte der DIN A 13 tanzcompany entwickelte er die multimediale mixed-abled Performance Junction 2008 (Choreografie J. Parkes/ Video G. Schick).

Konzeptionell zeichnet er verantwortlich für das Festival KULTURdifferenzTanz 2006 im Kunsthaus Rhenania, dessen Leitung er auch übernahm, und 2014 – gemeinsam mit Maren Zimmermann – für das Symposium Heim.at tanz.t. Ebenso übernahm er die künstlerische Co-Leitung und Kuratierung des Crossing Dancefestivals (Tanzhaus NRW 2006, 2008, 2011) in Zusammenarbeit mit Gerda König.

2010 absolvierte er den Masterstudiengang am CIAM / Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2013 ist er Lehrbeauftragter für Performing Arts Management an der Cologne Business School und erhielt 2015 ein Doktoranden Stipendium am Centre for Dance Research, Coventry University, UK.